Botanischer Garten München-Nymphenburg

Menzinger Straße 65, 80638 München

Vom Rhododendronhain bis zur tropischen Pflanzenwelt: Im Botanischen Garten München-Nymphenburg entdeckst Du rund 16.240 Pflanzenarten und Unterarten. Besonders eindrucksvoll sind die Gewächshäuser und das Alpinum mit seiner außergewöhnlich vielfältigen Gebirgspflanzensammlung.

  • Rund 16.240 Pflanzenarten und Unterarten auf 21,2 Hektar
  • Gewächshäuser mit Tropenpflanzen, Bergwaldvegetation und Kakteenlandschaften
  • Alpinum mit einer der artenreichsten Gebirgspflanzensammlungen Mitteleuropas
  • Rhododendronhain, Farnschlucht und Arboretum
  • Nahrungs- und Arzneipflanzen sowie wissenschaftlich geordnetes Pflanzensystem
  • Führungen, Kinderangebote und BIOTOPIA Lab
  • Alpengarten auf dem Schachen als separate Außenstation
Botanischer Garten München-Nymphenburg – Foto 1
Foto: Botanischer Garten München-Nymphenburg · Google Maps
Botanischer Garten München-Nymphenburg – Foto 2
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Botanischer Garten München-Nymphenburg – Foto 3
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Botanischer Garten München-Nymphenburg – Foto 5
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Botanischer Garten München-Nymphenburg – Foto 6
Foto: Alessia · Google Maps

Über den Garten

Auf 21,2 Hektar verbindet der Botanische Garten München-Nymphenburg wissenschaftliche Pflanzensammlungen mit einer abwechslungsreichen Parklandschaft. Zwischen blühenden Beeten, alten Gehölzen und sorgsam gestalteten Gartenbereichen kannst Du Pflanzen aus vielen Weltregionen kennenlernen – und zugleich einen Ort entdecken, der auch Wildbienen, Vögeln und Libellen Lebensraum bietet. Im Freiland führen Dich die Wege zum Rhododendronhain, in die Farnschlucht und durch das Arboretum mit seinen unterschiedlichen Baumarten. Das Alpinum beherbergt eine der artenreichsten Gebirgspflanzensammlungen Mitteleuropas. Nahrungs- und Arzneipflanzen zeigen, wie eng Botanik und Alltag verbunden sind; im sogenannten System werden die verwandtschaftlichen Beziehungen der Pflanzenfamilien anschaulich. Die weitläufigen Gewächshäuser eröffnen eine andere Welt: Hier wechseln feuchttropische Vegetation, Pflanzen kühltropischer Bergwälder und Kakteenlandschaften einander ab. Für einen Besuch lohnt es sich deshalb, Freiland und Gewächshäuser gemeinsam einzuplanen. So bekommst Du einen besonders guten Eindruck davon, wie unterschiedlich Pflanzen an ihre Lebensräume angepasst sind. Führungen, Ausstellungen sowie Angebote für Kinder, Jugendliche, Schulklassen und Kitas ergänzen den Rundgang. Auch das BIOTOPIA Lab und ein Café gehören zum Besuchsangebot. Eine besondere Außenstation ist der Alpengarten auf dem Schachen im Wettersteinmassiv: Er liegt nicht auf dem Münchner Gelände, sondern ist ein eigenständiges Ausflugsziel im Hochgebirge.

Öffnungszeiten

Täglich geöffnet, außer am 24. und 31. Dezember. Die genauen saisonalen Öffnungszeiten für Garten und Gewächshäuser bitte auf der offiziellen Website prüfen.

Feiertage: Am 24. und 31. Dezember geschlossen; ansonsten laut Website täglich geöffnet.

Eintrittspreise

Der Garten bietet Tageskarten, Online-Tickets und Jahreskarten an. Mit Online-Ticket oder Jahreskarte kannst Du auch den Südeingang nutzen; am dortigen Automaten sind Tageskarten ausschließlich bargeldlos erhältlich. Aktuelle Preise und mögliche Sonderregelungen findest Du auf der offiziellen Website.

Pflanzen und Sammlungen

Zeitlich begrenzte Ausstellungen

  • Alpine Pflanzen

    Das Alpinum beherbergt eine der artenreichsten Gebirgspflanzensammlungen Mitteleuropas.

  • Tropische und kühltropische Pflanzen

    Die Gewächshäuser zeigen Pflanzen feuchttropischer Gebiete und kühltropischer Bergwälder.

  • Kakteen und andere Sukkulenten

    Gewächshauspflanzen veranschaulichen Anpassungen an heiße und trockene Lebensräume.

  • Arboretum

    Die Gehölzsammlung stellt unterschiedliche Baumarten vor; ein Online-Baum-Finder unterstützt das Erkunden.

  • Rhododendren und Farne

    Rhododendronhain und Farnschlucht bilden eigene Bereiche im Freiland.

  • Nahrungs- und Arzneipflanzen

    Pflanzen für Ernährung und Heilkunde machen die vielfältige Nutzung der Pflanzenwelt sichtbar.

  • Fleischfressende Pflanzen

    Im Freiland werden auch insektenfangende Pflanzen gezeigt.

  • Pflanzensystem

    Nach Pflanzenfamilien geordnete Sammlung zur Vermittlung botanischer Verwandtschaftsverhältnisse.

  • Hochgebirgspflanzen im Alpengarten auf dem Schachen

    Die separate Außenstation auf 1.860 Metern Höhe kultiviert über 1.000 Pflanzenarten aus Hochgebirgen von den Alpen bis zum Himalaja.

Geschichte und Hintergrund

Die Geschichte des Münchner Botanischen Gartens begann 1812 mit der Eröffnung des ersten Gartens nahe dem heutigen Karlsplatz. Dieser Standort ist heute als Alter Botanischer Garten bekannt. Mit dem Wachstum der Stadt und den steigenden Anforderungen an die botanischen Sammlungen wurde später eine neue, großzügigere Anlage notwendig. Unter maßgeblicher Mitwirkung des Botanikers Karl von Goebel entstand der neue Garten in Nymphenburg. Er wurde 1914 eröffnet und bot deutlich mehr Platz für wissenschaftlich geordnete Freilandpflanzungen, Gehölzsammlungen und Gewächshäuser. Die Verbindung von Forschung, Lehre und öffentlicher Pflanzenvermittlung prägt den Garten bis heute. Bereits 1901 war der Alpengarten auf dem Schachen als hochalpine Außenstation gegründet worden. Heute ergänzt er die Münchner Sammlungen um die Kultur von über 1.000 Pflanzenarten auf 1.860 Metern Höhe. Als Einrichtung der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns ist der Botanische Garten inzwischen in nationale und internationale Forschungsprojekte eingebunden und stellt dafür lebendes Pflanzenmaterial sowie Beobachtungsdaten bereit.
  1. 1812

    Eröffnung des ersten Botanischen Gartens

    Der erste Münchner Botanische Garten eröffnet nahe dem heutigen Karlsplatz; das Gelände ist heute als Alter Botanischer Garten bekannt.

  2. 1901

    Gründung des Alpengartens auf dem Schachen

    Die hochalpine Außenstation im Wettersteinmassiv entsteht.

  3. 1914

    Eröffnung in Nymphenburg

    Der unter maßgeblicher Mitwirkung Karl von Goebels entstandene neue Botanische Garten wird eröffnet.

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Anreise mit Bus & Bahn

Mit der Tram 17 erreichst Du die Haltestelle „Botanischer Garten“ nahe dem Haupteingang an der Menzinger Straße.

Parken

Keine verifizierte Angabe vorhanden

Barrierefreiheit

Die offizielle Website bietet Informationen zur Barrierefreiheit sowie Inhalte in Leichter Sprache und Gebärdensprache. Details zur Zugänglichkeit einzelner Gartenbereiche und Gewächshäuser bitte vor dem Besuch prüfen.

Gewächshäuser – Bestätigt vorhanden
Tropenhaus – Bestätigt vorhanden
Alpinum – Bestätigt vorhanden
Arboretum – Bestätigt vorhanden
Heil- und Nutzpflanzen – Bestätigt vorhanden
Angebote für Kinder – Bestätigt vorhanden
Führungen – Bestätigt vorhanden
Angebote für Schulen – Bestätigt vorhanden
Café / Gastronomie – Bestätigt vorhanden

Nicht aufgeführte Merkmale sind nicht bekannt – das bedeutet nicht, dass es sie nicht gibt.

Häufige Fragen

Quellen und Korrekturen