Bastionsgarten auf der Willibaldsburg in Eichstätt

Burgstraße 19, 85072 Eichstätt

Auf der Willibaldsburg über Eichstätt lässt der Bastionsgarten die Pflanzenwelt des berühmten „Hortus Eystettensis“ lebendig werden. Zwischen historischen Mauern entdeckst Du traditionsreiche Gartenpflanzen und genießt Ausblicke auf die Stadt und das Altmühltal.

  • Historische Pflanzensammlung nach dem „Hortus Eystettensis“ von 1613
  • Lage auf der Schmiedebastion der Willibaldsburg
  • Nach jahreszeitlicher Blütenentwicklung angeordnete Beete
  • Ausblicke auf Eichstätt und das Altmühltal
Bastionsgarten auf der Willibaldsburg in Eichstätt – Foto 1
Foto: Bastionsgarten · Google Maps
Bastionsgarten auf der Willibaldsburg in Eichstätt – Foto 2
Foto: Stefanie Feustner · Google Maps
Bastionsgarten auf der Willibaldsburg in Eichstätt – Foto 3
Foto: Sabine Baar · Google Maps
Bastionsgarten auf der Willibaldsburg in Eichstätt – Foto 4
Foto: Frank Lohse · Google Maps
Bastionsgarten auf der Willibaldsburg in Eichstätt – Foto 5
Foto: Randolf Mögn · Google Maps
Bastionsgarten auf der Willibaldsburg in Eichstätt – Foto 6
Foto: Bastionsgarten · Google Maps

Über den Garten

Der Bastionsgarten liegt auf der Schmiedebastion der Willibaldsburg, hoch über Eichstätt. Die geschützte Lage zwischen den Burgmauern und die Aussicht auf die Umgebung machen ihn zu einem besonderen Ziel für Pflanzenfreunde und alle, die historische Gärten mögen. Seine Pflanzenauswahl orientiert sich am „Hortus Eystettensis“, einem 1613 erschienenen botanischen Prachtwerk. Dieses dokumentiert die Pflanzen des einstigen fürstbischöflichen Gartens auf der Willibaldsburg. Der heutige Garten macht einen Teil dieser historischen Vielfalt wieder unmittelbar erlebbar. Die Beete folgen der jahreszeitlichen Blütenentwicklung. So verändert sich das Gartenbild im Laufe der Saison: Auf Frühlingsblüher folgen sommerliche Stauden und spätere Blüten. Bekannte Gartenpflanzen stehen dabei neben Arten, die schon vor Jahrhunderten als botanische Kostbarkeiten gesammelt wurden. Nimm Dir Zeit für die einzelnen Beete und ihre Beschilderung – der Reiz liegt nicht nur im Gesamtbild, sondern auch in den Pflanzenporträts. Der Besuch lässt sich gut mit einem Rundgang um die Willibaldsburg verbinden. Prüfe vor der Anreise die aktuellen Zugangshinweise, da Bauarbeiten an der Burg die Erreichbarkeit beeinflussen können.

Öffnungszeiten

Saisonal geöffnet. Die aktuellen Saisontermine, Tagesöffnungszeiten und möglichen Zugangsbeschränkungen findest Du auf der offiziellen Website.

Feiertage: Keine verifizierte Feiertagsregelung bekannt. Bitte prüfe vor Deinem Besuch die offizielle Website.

Eintrittspreise

Der Eintritt in den Bastionsgarten ist frei.

Gesamter Garten

Eintritt freifrei

Pflanzen und Sammlungen

Zeitlich begrenzte Ausstellungen

  • Pflanzen des „Hortus Eystettensis“

    Historisch dokumentierte Gartenpflanzen aus dem 1613 erschienenen Werk, in Beeten nach ihrer jahreszeitlichen Blütenentwicklung angeordnet.

Geschichte und Hintergrund

Die historische Grundlage des Bastionsgartens ist der Pflanzengarten, den der Eichstätter Fürstbischof Johann Conrad von Gemmingen um 1600 auf der Willibaldsburg anlegen und ausbauen ließ. Dort wurden zahlreiche heimische und aus anderen Regionen eingeführte Pflanzen kultiviert. Der Garten gehörte zu den bedeutenden botanischen Sammlungen seiner Zeit. Dauerhaften Ruhm erlangte die Sammlung durch den Nürnberger Apotheker Basilius Besler. Unter seiner Leitung entstand der 1613 veröffentlichte „Hortus Eystettensis“, ein aufwendig illustriertes botanisches Werk. Die Darstellung der Pflanzen folgt weitgehend ihrem jahreszeitlichen Auftreten und bewahrt das Wissen um die damalige Sammlung auch unabhängig vom Fortbestand des Gartens. Die historische Gartenanlage ging später verloren. Der heutige Bastionsgarten ist daher keine vollständig erhaltene Anlage aus der Zeit Gemmingens, sondern eine moderne Wiederannäherung an deren Pflanzenwelt. Er wurde von der Bayerischen Schlösserverwaltung auf der Schmiedebastion eingerichtet und 1998 eröffnet. Heute veranschaulicht der Garten die im „Hortus Eystettensis“ dokumentierte Pflanzenvielfalt. Er verbindet die Pflege einer historischen Pflanzensammlung mit der Vermittlung von Garten- und Botanikgeschichte.
  1. Anlage des fürstbischöflichen Pflanzengartens

    Um 1600 ließ Fürstbischof Johann Conrad von Gemmingen auf der Willibaldsburg einen bedeutenden Pflanzengarten anlegen und ausbauen.

  2. 1613

    Veröffentlichung des „Hortus Eystettensis“

    Das unter der Leitung von Basilius Besler entstandene botanische Prachtwerk dokumentiert die Pflanzen des historischen Gartens.

  3. 1998

    Eröffnung des heutigen Bastionsgartens

    Die Bayerische Schlösserverwaltung eröffnete auf der Schmiedebastion einen Garten, dessen Pflanzenauswahl sich am „Hortus Eystettensis“ orientiert.

Besuch planen

Anreise mit Bus & Bahn

Vom Stadtgebiet Eichstätt führt der Weg bergauf zur Willibaldsburg. Plane für den Fußweg einen entsprechenden Anstieg ein.

Parken

Keine verifizierte Angabe vorhanden

Barrierefreiheit

Keine verifizierte Angabe vorhanden

Nicht aufgeführte Merkmale sind nicht bekannt – das bedeutet nicht, dass es sie nicht gibt.

Häufige Fragen

Quellen und Korrekturen